Einführung

Das Prinzip

Das Grundprinzip kann mit den Symbolen "Level" und "Rate" beschrieben werden. Zur Erläuterung nehmen wir das Beispiel eines Behälters mit einem Ventil an seinem unteren Ende. Der Behälter ist mit Wasser gefüllt. Das Ventil wird geöffnet. Das Wasser fließt heraus. Wieviel Wasser pro Sekunde herausfließt hängt vom Füllstand des Behälters ab. Bei vollem Behälter fließt sicherlich mehr Wasser pro Sekunde ab als bei fast leerem Behälter.

Als Simulation sieht das dann so aus:

Das Bild zeigt eine Momentaufnahme während eines Simulationslaufes.
Der Behälter ist ein Level und enthält 858 Liter Wasser.
Das Ventil ist eine Rate und lässt in dieser Sekunde 42 Liter Wasser durchlaufen.
Die fette Linie ist ein Materialfluss. Hier fließt das Wasser entlang.
Das obere runde Symbol ist eine Zusatzberechnung. Es enthält eine Formel: Hier wird der Füllstand im Behälter gemessen und mit 0.05 multipliziert. Das Ergebnis ist die Durchflussmenge.
Die mageren Linien sind Datenflüsse. Auf ihnen werden Informationen transportiert.
Das rechte Symbol ist die Umgebung. Es bedeutet hier, dass das Wasser auf den Boden fließt und nicht weiter beachtet wird.
Der zeitliche Verlauf von Füllstand und Durchflussrate wird im folgenden Diagramm widergegeben. Die Skala zeigt die Sekunden.

Tipp: Man muss nicht die nachfolgenden Ausführungen komplett gelesen haben, um mit dem Eingeben eines Modells zu beginnen. Sie sind vor Allem zum Nachschlagen gedacht.
Wichtig zu wissen ist nur, dass man in einer Hierarchie von Verfeinerungen mit Klicken der rechten Maustaste in den davorliegenden Raum zurückkehrt.

Editieren

Zum Editieren wird in der Werkzeugleiste "Stop" und dann die gewünschte Funktion angeklickt.

Werkzeugleiste

Neues Symbol

Zum Erzeugen eines neuen Symbols wird in der Werkzeugleiste "Neu" und in der Symbolleiste das gewünschte Symbol angeklickt.

Symbolleiste

Materialfluss und Datenfluss verlegen

In der Symbolleiste wird auf Materialfluss oder Datenfluss geklickt. Um zwei Symbole zu verbinden, wird mitten auf das Startsymbol und dann mitten auf das Zielsymbol geklickt. Falls die Linie über Ecken verlaufen soll, muss beim Verlegen auf jede Ecke geklickt werden. An den Symbolen müssen die Linien immer waagerecht oder senkrecht aus- bzw. eintreten. Zwischen zwei Ecken sind auch schräge Linien erlaubt.

Verschieben und Kopieren

Verschoben oder kopiert werden können alle Symbole außer den Flusslinien. Wenn ein Symbol verschoben oder kopiert wird, werden die mit ihm verbundenen Flusslinien gelöscht.
  • Zum Verschieben/Kopieren ist die Maustaste auf dem Symbol niederzudrücken, zum Ziel zu verschieben und loszulassen. Alternativ kann auch am Start und am Ziel je einmal geklickt werden.
  • Wenn ein Symbol von einem vorderen in einen dahinter liegenden Raum verschoben/kopiert werden soll, ist am Start einmal zu klicken, an der Ziel-Verfeinerung die Maustaste niederzudrücken (es erscheint der Ziel-Raum), zum endgültigen Ziel zu verschieben und die Maustaste loszulassen.
  • Wenn ein Symbol von einem hinteren in einen davor liegenden Raum verschoben/kopiert werden soll, ist am Start einmal zu klicken, die rechte Maustaste einmal zu klicken (es erscheint der Ziel-Raum), zum endgültigen Ziel zu verschieben und nocheinmal zu klicken.

Interne Daten bearbeiten

In der Werkzeugleiste wird "Inhalt" geklickt. Beim Anklicken eines Symbols erscheint der Dialog, der schon von der Neu-Erzeugung bekannt ist.

Löschen

In der Werkzeugleiste wird "Löschen" geklickt. Direkt gelöscht werden können alle Symbole außer den Flusslinien. Wenn ein Symbol gelöscht wird, werden die mit ihm verbundenen Flusslinien auch gelöscht.

Raum wechseln

Durch Anklicken einer Verfeinerung wird der dahinter liegende Raum geöffnet. Durch Klicken der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Arbeitsfläche wird die aktuelle Ebene geschlossen und wieder in die davor liegende Ebene gewechselt.

Simulationslauf

Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Simulationslauf durchzuführen.
  • Zum Starten wird in der Werkzeugleiste "Go" geklickt. Zum Stoppen wird "Stop" geklickt. Falls der zeitliche Verlauf der Werte am Bildschirm verfolgt werden soll, kann die Dauer zwischen zwei Takten verlängert werden. Dies ist im Menü "Optionen" möglich.
  • In der Werkzeugleiste wird "Step" geklickt. Die Simulation läuft ungebremst soviele Takte, wie im Menü "Optionen" angegeben sind.
Der Anwender sollte sich schon beim Editieren der Anwendung darüber im Klaren sein, was ein Zeitschritt ist. Die Tatsache, dass ein Zeitschritt z. B. eine Sekunde oder ein Jahr ist wird nicht direkt dem Programm mitgeteilt. Das Programm kennt nur Takte.

Auswerten

Es gibt zwei Möglichkeiten, Ergebnisse anzuschauen.
  • Die Werte der Symbole auf der Arbeitsfläche im Hauptfenster.
  • Die Grafik im Grafikfenster. Wenn für ein Symbol die Grafik-Ausgabe eingeschaltet ist, wird sein Wert als Kurve über der Zeit im Grafikfenster aufgezeichnet.



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