Modellbahnsteuerung mit PC und Arduino

Letzte Änderung: 03.10.2018: Modellbahnsteuerung Version 1.9.12.

Hier wird gezeigt, wie man mit Hilfe von Arduino-Boards eine Modellbahnanlage digital ausrüsten und mit dem Computer steuern kann.

Für wen sind die hier gezeigten Vorschläge interessant?

  • Wer seine Anlage noch nicht aufgebaut hat und außer den Lokdekodern (Motorola oder DCC) noch über keine digitale Ausrüstung verfügt, und das hier vorgestellte Steuerungsprogramm verwenden will, kann alle Vorschläge nutzen.
  • Wer die Steuerungssoftware selbst entwickelt, kann diese mit Hilfe der Schnittstellenbeschreibung anpassen. Es ist leider nicht möglich, andere gängige Steuerungsprogramme zu verwenden. Die bekannten Protokolle finden hier keine Anwendung.
  • Wer seine Digitalzentrale weiter verwenden will, kann die Decoder oder den Minibooster nachbauen um Geld zu sparen.

Was wird benötigt?

Ein Elektronik-Lötkolben ist auf jeden Fall Pflicht. Es werden diskrete bedrahtete elektronische Bauteile auf Streifenrasterplatinen verlötet. Zum Herstellen der Leiterbahn-Trennungen ist eine Ständerbohrmaschine mit Tiefenanschlag von Vorteil. Das Anfertigen von gedruckten Schaltungen (Ätzen, Fräsen) ist nicht erforderlich. SMD-Komponenten kommen nicht zum Einsatz.
Das wichtigste Bauteil der hier vorgestellten Schaltungen ist der Arduino Nano.
Um die Nano-Boards mit den nötigen Sketches zu versorgen, muss die Arduino-IDE mit Hilfe der Anleitung heruntergeladen und installiert werden.

Beispiel: Servodecoder

Ausblick

Was geht nicht und was lohnt sich nicht?

  • Lokdecoder gibt es für unter 20 €. Sie sind komplett mit SMD-Teilen bestückt, lastgeregelt und mit unzähligen Sonderfunktionen ausgestattet. Der Nachbau ist was für absolute Profis.
  • Normale Magnetartikeldecoder in der Art wie Märklin k83 gibt es für unter 20 €. Hier lohnt die Mühe nicht.
  • Man kann Zentrale und Booster RailCom-fähig machen. Wenn jemand eine nützliche Anwendung dafür nennt, wäre es ein paar Gedanken wert.
  • Man kann die Zentrale so programmieren, dass sie mit Handreglern "stand allone", also ohne Computer arbeitet. Das wäre für den Betrieb zweier Loks möglich, wenn man die Lokadressen für die 2 Handregler vor Inbetriebnahme vom Computer herunterlädt. Die Idee hat einen Haken: Fahren ohne Computer zerstört umgehend die Übereinstimmung zwischen Anlage und Datei im Computer. Trotzdem ist diese Idee noch nicht vom Tisch.
Zurück
Kontakt Impressum Nutzungsbedingungen Datenschutz