Minibooster

Foto zeigt erste Version, die nicht mit dem Layout (unten) übereinstimmt.

Dies ist die zweite Version des Miniboosters mit allgemein verfügbaren Standardtransistoren. Der Minibooster kann für das Programmiergleis oder zur Weichensteuerung eingesetzt werden. Er ist völlig ausreichend, wenn die Weichen mit Servos gesteuert werden oder wenn die Decoder mit Fremdeinspeisung betrieben werden.
Die Steuerung von max. 2 Loks ist möglich. Damit ist er natürlich kein vollwertiger Booster für die Loksteuerung. Er besticht hauptsächlich durch seinen simplen Aufbau und seine Kompaktheit.

Der Trafo darf nicht mehr als 16 V haben. Die alten blauen Märklin-Trafos für 220 V dürfen nicht verwendet werden. Bei Verwendung zur Programmierung reicht ein 12 V - Trafo. Der Kühlkörper kann direkt, ohne Isolierung mit den beiden Transistoren verschraubt werden.

R1 und C4 bilden einen Tiefpass, um die Flanken im Hinblick auf EMV-Verträglichkeit etwas abzuflachen. Der Kondensator C4 mit 47 nf ist durch einen mit 6,8 nF ersetzt worden.

An R6 wird die Spannung gemessen, um den Strom zu berechnen. Über den Spannungsteiler R8, R9 wird diese Spannung auf max. 5 V herabgesetzt. Ein Analog-Eingang des steuernden Nanos liest diesen Wert und entscheidet, ob eine Überlast anliegt.

Schaltplan

Layout Bestückungsseite

Layout Kupferseite

Stückliste

Anzahl Bezeichnung Wert
2 T1, T4 BD679
2 T2, T3 BD680
2 D1, D2 1N5402
2 C1, C2 2200µF / 25V
1 C3 1µF
1 C4 6,8nF
1 C5 47nF
3 R1, R3, R4 330 Ohm
2 R2, R5 2,2 kOhm
2 R6, R7 1 Ohm / 5W
1 R8 3 kOhm
1 R9 1 kOhm
2 Stiftleiste 2,54 mm / 2 pol.
1 Stiftleiste 2,54 mm / 3 pol.
1 Streifenrasterplat. 31 x 19 Löcher
1 Kühlkörper Alu 50 x 22 x 4 mm
div. Drahtbrücken 0,5 dick


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